Donnerstag, 8. August 2013

Ruhe in Frieden, Festsaal!


Als ich heute diese Bilder vom ausgebrannten Festsaal Kreuzberg gesehen habe, hätte ich anfangen können zu weinen.
Und das, obwohl mir ja bekannt war, daß meine Kreuzberger Lieblings-Konzertlocation bis auf die Grundmauern zerstört wurde.Aber dieser Anblick, die Erinnerung vor der Bühne oder an der Bar gestanden zu haben,wo jetzt nur noch verkohlte Trümmer liegen, bricht mir nochmal das Herz.
Und damit der Festsaal irgendwann wieder aus der Asche auferstehen kann, gibt es am 23.08. eine Soliparty im Postbahnhof, sowie einen Spendenaufruf. Ich werde auf jeden Fall etwas von meinem Geld abzwacken und hoffe damit wenigstens ein kleines bißchen dazu beitragen zu können, daß es in Zukunft wieder einen Festsaal geben kann.
Näheres unter www.festsaal-kreuzberg.de

Donnerstag, 11. Juli 2013

Zensur macht das Leben leicht

Ach, wie schön.
Selbst die Bundesregierung hat gemerkt/zugegeben, daß wir alle ständig überwacht werden. Und das ist auch gut so, denn wer nichts zu verbergen hat, blablabla. Auch wenn die Erkenntnis alles andere als neu ist, so ist es dennoch erschreckend mit welcher Akzeptanz seitens der Politik uns das verkauft werden soll. Scheiße wird´s erst da, wo sich die Regierung selbst überwachen lassen muss. Geht ja gar nicht, so behandelt zu werden wie der dahergelaufene Pöbel. Ich würde gerne sagen, wir steuern hier gerade in einen Polizeistaat, aber da sind wir längst angekommen. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis auch in unseren ach so tollen ErstWelt-Ländern die Meinungsfreiheit, nicht nur indirekt sondern auch direkt, mit Füßen getreten wird. Papperlapapp, was red ich. Bis unsere Meinungsfreiheit vom SEK überfallen wird und in Guantanamo bzw. den deutschen Gegenstücken dazu gefoltert und hingerichtet wird.
Nein, ich übertreibe natürlich. Wir können ja alle noch sagen, was wir denken. Wir müssen nur darüber nachdenken. Ob wir uns noch trauen können, das zu sagen. Ob unsere Meinung negative Konsequenzen hervorrufen könnte.Wir möglicherweise etwas lieber nicht sagen, weil wir nicht wissen, ob wir das sagen durften.
George Orwell hätte in seinen schlimmsten Albträumen nicht hervorsehen können, in welche Welt wir uns bewegen und er kann verdammt froh darum sein, daß er das nicht mehr miterleben musste. So, wie seine eigene Überwachung durch den MI5, die erst über 50 Jahre nach seinem Tod publik wurde.
Wir leben in einer Welt, in der Meschen über den gesamten Erdball gejagt werden, weil sie der breiten Masse die Wahrheit zugänglich machen. In einer Welt, in der zur exakt gleichen Zeit, die Exekutive Beweise fälscht, um unliebsame Dissidenten maultot zu machen. Szenen, die wir gerne der dritten Welt zuschreiben würden, oder dem ScienceFiction Kino.Is´ aber nicht so.
I don´t want to live on this planet anymore!